Zieglein – Epitaph

Die Renovierung des „Zieglein“ war das erste Projekt des Fördervereins. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein konnte die Übermalung des 19. Jh. entfernt und die wertvolle Malerei des 16. Jh. wieder sichtbar gemacht werden.
Der „Zieglein – ein Epitaph, entstanden um 1594. Es handelt sich um ein kleines Triptychon. Mittelteil 0,70 x 1 m. Darüber flacher Dreieckgiebel. Mittelteil und Flügel bemalt. Im Mittelteil der Kruzifixus mit Johannes, Maria und Magdalena. Auf dem linken Flügel Zieglein mit Wappen, auf dem rechten die Verklärung Christi. Im Giebel die Auferstehung. Auf den Außenseiten der Seitenflügel St. Kastor mit dem Kirchenmodell und St. Florin.
Der „Zieglein“ befand sich seit Jahrzehnten im Pfarrhaus. Der ursprüngliche Auftrag umfasste eine einfache Reinigung und Reparatur des Klappaltars. Die Malerei erwies sich allerdings nach ersten Untersuchungen als eine Übermalung des 19. Jahrhunderts. Der Verwaltungsrat entschied, zumal sich im Rahmen einer Infrarotuntersuchung die ursprüngliche Malerei als wesentlich hochwertiger erwies, die „Verschlimmbesserungen“ des 19. Jh. entfernen und die wertvollere Malerei des 16. Jh. freilegen zu lassen.
Das Ergebnis der restauratorischen Arbeiten von Katrin Etringer können nun in der Basilika bewundert werden. Im Rahmen der Vorabendmesse am 9. Dezember 2017 wurde der Altar geweiht und der Gemeinde vorgestellt.
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