Ausstattung

Wie bei dem Abschnitt Architektur geht es auch hier nur um ein paar Hinweise, verbunden mit dem Verweis auf die Literaturliste.
In der Vergangenheit wurde die Basilika häufig als Grabstätte genutzt. Viele Epitaphe (Grabmale) erinnern an Chor- oder Stiftsherren, wie beispielsweise an den Dechanten Maternus Gillenfelt. Auch der Amtmann Friedrich von Sachsenhausen und seine Frau Sophie Schenk von Liebenstein oder der Ritter Johann von Schönborn und seine Frau haben ihre letzte Ruhestätte in der Basilika gefunden.
Die beiden bedeutendsten Grabmäler sind die der beiden Kurfürsten und Erzbischöfe Kuno von Falkenstein und seines Großneffen Werner von Falkenstein im Chorraum. Von beiden Bischöfen wissen wir, dass sie verfügt hatten, in der Kastorkirche und nicht im Trierer Dom beigesetzt zu werden.
Neben den Grabmälern beeindrucken die Renaissancekanzel (datiert 1625), die Propheten des alten Bundes (Daniel, Ezechiel, Isaias, Jeremias) – Arbeiten des Kölner Bildhauers Josef Fuchs (1858), der Hochaltar (1848) mit dem Bronzekruzifix (1685) und das Fresko von Settegast (1849).
Ein Teil der Reliquien des heiligen Kastor und der seligen Rizza sind in einem Schrein im nördlichen Seitenschiff (1894) untergebracht.
Beeindruckend das als „Birgittenbild“ bezeichnete Madonnenbild (15. Jh.) und die im südlichen Querhaus angebrachten 16 Tafelbilder (um 1480) des ehemaligen Lettners mit den zwölf Aposteln, Christus, Maria, hl. Kastor und sel. Rizza.
Erst im Dezember 2017 ist das restaurierte Zieglein-Epitaph (1594) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden (siehe: Abgeschlossene Projekte des Fördervereins). Es ist im nördlichen Querhaus angebracht, bis dahin war es im Pfarrhaus untergebracht.
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